Arbeitsunfälle vermeiden dank der SCC-Schulung

15 Dezember 2023
 Kategorien: Business, Blog

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Die Abkürzung SCC steht für Sicherheits Certifikat Contraktoren. Es handelt sich dabei um ein internationales Regelwerk für die Bereiche Sicherheits- Gesundheit- und Umweltmanagement, mit dem Ziel, Arbeitsunfälle zu vermeiden und negative Auswirkungen auf die Umwelt zu verhindern. Solche Schulungen sind notwendig und wichtig, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Industriezweigen für die tägliche Arbeit relevantes Wissen über Arbeits- und Umweltschutz zu vermitteln. Die Schulungen bieten das notwendige Wissen zum Erwerb der anerkannten SCC-Zertifikate. Das Angebot, SCC-Schulungen zu besuchen, richtet sich an Auftragnehmer und Beschäftigte in jenen Industriebereichen, wo die SCC-Anforderung Gültigkeit haben.


Folgende Themen werden im Rahmen einer SCC-Schulung unterrichtet und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näher gebracht: Umwelt- und Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Notfallmanagement und Gefahrenbewertung. Es gibt zahlreiche Schulungsanbieter, es ist aber darauf zu achten, dass der Schulungsveranstalter entsprechend zertifiziert ist. Die Kurse werden sowohl als Präsenzveranstaltung oder in einem Onlinekurs angeboten. Es gibt auch Mischformen. Je nach Programm variiert die Dauer der Schulung. Es gibt Angebote für einen oder zwei Tage, es gibt aber auch Kurse, die mehrere Wochen dauern.


Nach dem Besuch der SCC-Schulung muss eine Prüfung abgelegt werden. Um an der Prüfung teilnehmen zu können, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Eine abgeschlossene Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder eine höherwertig Ausbildung zum Beispiel ein Studienabschluss. Es wird der Besuch einer Schulung empfohlen, Mindestausmaß 24 Übungseinheiten. Die Teilnahme an der Schulung ist allerdings nicht verpflichtend. Die Prüfung besteht bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 40 Fragen. Die Dauer der Prüfung beträgt eine Stunde. Um positiv bewertet zu werden, müssen mindestens 28 Fragen richtig beantwortet werden. Das sind 70 Prozent. Für Führungskräfte ist die Prüfung etwas umfangreicher. Es werden 70 Fragen gestellt. Die Prüfung dauert 105 Minuten. Es müssen mindestens 49 Fragen richtig beantwortet werden. Sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt, dass keine Hilfsmittel verwendet werden dürfen. Wurde die Prüfung erfolgreich bestanden wird das Zertifikat ausgestellt und ist fünf Jahre gültig.


Da die Anforderungen in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich sind, gibt es auch verschiedene SCC-Zertifikate. SCC ist für technische Betriebe wie Metallbauer, Baugewerbe, Ingenieurbüros und Anlagebauer vorgesehen. Für petrochemische Betriebe ist das Zertifikat SCCP vorgesehen. Ein spezielles Zertifikat ist SCP. Es ist für Subunternehmer die im Rahmen von Leasingverträgen Arbeitskräfte zur Verfügung stellen.


Für die einzelnen Betriebe besteht keine Verpflichtung sich zertifizieren zu lassen. Eine Zertifizierung, besonders im internationalen Geschäft, hat viele Vorteile. Der wichtigste Vorteil ist, dass Kunden sehr oft SCC-Zertifizierung verlangen, um sicherzustellen, dass der Geschäftspartner sicher und seriös arbeitet. Wer ein SCC Zertifikat vorlegen kann, kommuniziert nach Außen, dass dem Betrieb Gefahrenvermeidung und Umweltschutz ein wichtiges Anliegen ist.